Beiträge: 52
Themen: 5
Registriert seit: Jun 2023
it should be raining men
Er war nicht grundsätzlich faul, selektiv aber schon. Für sein Studium konnte er sich wirklich ins Zeug legen, aber andere Bereiche..? Da wurde es schwierig. Die meisten Jobs lagen ihm nicht. Er hatte keine Lust Leuten ihr Essen an den Tisch zu tragen oder vor einer Vorlesung eine Bäckerei zu putzen. Klar: Seine Eltern unterstützten ihn bei der Finanzierung des Studiums, aber sie konnten und wollten ihn nicht dafür bezahlen, dass er ansonsten auf der faulen Haut lag. Pf.
Er hatte sich also etwas anderes ausdenken müssen und böse Zungen würden dieses Andere als Prostitution bezeichnen, aber davon wollte der 21jährige Nichts hören. Er hatte einfach festgestellt, dass es Interessen und Bedürfnisse bei ihm und älteren Männern gab, die sich sehr praktisch überschnitten und wer wäre er, das nicht zu nutzen? Im Grunde konnte man das also auch als Dienst an der Gesellschaft sehen, immerhin würden diese armen, armen, reichen Männer sonst einsam und alleine Heim gehen.
Auch jetzt war er wieder im Pride, seiner Lieblingsbar für solche Stelldicheins und sein heutiges Ziel hatte er schnell ausfindig gemacht. Der bärtige Mann war alleine. Niemand da, der sich um ihn bemühte außer dem Drink vor seiner Nase. Süß. Sogar mit Strohhalm. Routiniert setzte er sich neben ihn, griff frech nach seinem Cocktail und trank einen Schluck, ehe er sich zu ihm beugte und ihm ein „Hallo Daddy“ ins Ohr schnurrte, ihn dann breit anlächelte und ihm in die Augen blickte. „So alleine hier? Welch eine Schande. So ein schöner Mann wie du?“
Beiträge: 37
Themen: 1
Registriert seit: Jun 2023
Beiträge aller Accounts: 93
Verbundene Accounts
it should be raining men
Er hatte einfach nur nach Hause gehen sollen, zu mindestens hatte Alexander das vorgehabt. Doch zuhause betrinken? Ein wenig Würde hatte er noch, wenn auch nicht mehr wirklich viel wenn er ehrlich war. Es war jetzt vier Jahre her das Samuel ihn verlassen hatte, ihn wegen eines Jüngeren an den Nagel gehängt hatte wie ein unliebsames Kleidungsstück. Es war in Ordnung gewesen, natürlich war es das, den am Ende hatte Alexander eingesehen das es wohl an ihm gelegen hatte. Er arbeitete zu lang, oftmals bis spät in die Nacht oder diese durch, wenn es um Geschäftsabschlüsse in Tokio, Hongkong oder aber Singapur ging. In den vergangenen fünfzehn Jahren war er zu einem Experten für den Asiatischen Markt geworden und dies hatte sich nicht nur in seinen Geschäftsabschlüssen niedergeschlagen. In seinem Job lief es gut, ausgezeichnet sogar und erst vor wenigen Wochen war er erneut befördert worden und doch … und doch hatte er mittlerweile einsehen müssen das er wahrscheinlich Beziehungsuntauglich war. Es waren nicht viele gewesen und doch genug das er am Ende immer derjenige gewesen war der verlassen worden war. Er rieb sich über die müden Augen und seufzte leise, die Armbanduhr an seinem Handgelenk zeigte schon fast Mitternacht. Eigentlich war es sogar noch recht früh für ihn, trotzdem fühlte er sich ausgelaugt und ausgebrannt, vielleicht sollte er endlich einmal Urlaub nehmen. Corin aus der Buchhaltung hielt ihm sowieso schon vor das sich die von den letzten drei Jahren mittlerweile stapelten.
Alexander hatte seinen Drink kaum angerührt, zu süß für seinen Geschmack aber eigentlich hatte er auch nichts bestellen wollen. Der Barkeeper hatte es einen ,,Muntermacher!“ genannt, aber anscheinend wirkte er nicht wirklich bei ihm. Er blinzelte als auf einmal eine schlanke Hand in seinem Blickfeld auftauchte und das Glas wegzog. Alexander drehte den Kopf und blickte zu dem Jungen Mann der neben ihm auf einem Hocker saß, er verfolgte wie sich seine Lippen um den Strohhalm schlossen und tranken, bevor er sich vorbeugte und ihm ein „Hallo Daddy“ ins Ohr schnurrten. Ein Schauer lief ihm über den Rücken und er schluckte. Er war es nicht gewohnt, zu mindestens nicht in dieser Art so direkt und regelrecht schamlos angesprochen zu werden. Er wusste das er sich für seine Fünfundvierzig gut gehalten hatte, das hatte er wirklich, er machte regelmäßig Sport und achtete auf seine Ernährung doch das so ein Junger Mann sich von ihm angezogen fühlte … sein Mund wurde etwas trocken und er wünschte sich nun wirklich ein Getränk. ,,Ich …“ begann er, verstummte dann aber ,,Nun … also ja!“ brachte er schließlich hervor. Sein Gehirn versuchte noch immer das Daddy zu katologisieren, sein Schwanz hingegen schien sich schon lange entscheiden zu haben und irgendwie führte das in seinem Kopf zu einem regelrechten Kurzschluss. Das und die Tatsache das der Junge Mann wirklich, wirklich hübsch war.
Beiträge: 52
Themen: 5
Registriert seit: Jun 2023
it should be raining men
Nathaniel grinste in sich hinein. Das hatte ja besser funktioniert als gedacht. Der ältere Mann neben ihm schien für seine Avancen sehr offen. "Ach so? Umso besser für mich", erkläre Nathaniel mit einem frechen Grinsen auf den Lippen. Und während einer Hand den Cocktail wieder an seine Lippen führte, legte die andere Hand sich frech auf das Knie des Fremden.
"Ich bin Nathaniel", stellte er sich dann vor, ehe er seine Lippen wieder um den Strohhalm legte und einen kleinen Schluck trank. "Möchtest du mir nicht deinen Namen verraten und dir einen neuen Drink bestellen? Ich glaube, ich hab deinen gestohlen."
Den Drink in der Hand behaltend, beugte er sich wieder zum Ohr des Anderen. "Was gedenkst du jetzt mit mir zu tun, Daddy?" Immerhin war er gerade ganz und gar unartig und seine Gedanken waren es noch viel mehr.
Beiträge: 37
Themen: 1
Registriert seit: Jun 2023
Beiträge aller Accounts: 93
Verbundene Accounts
it should be raining men
Alexander schluckte, er versuchte seinen schnell schlagenden Herzschlag unter Kontrolle zu bekommen während er das schöne Geschöpf vor ihm einfach nur Schweigend dabei zusehen konnte wie er einen weiteren Schluck von seinem Getränk nahm. Die Berührung an seinem Knie ließ ihn schlucken, bevor er sich die unangenehm trockenen Lippen befeuchtete und sich räusperte. ,,Alex … Alexander!“ sagte er dann aber auf die Frage nach seinen Namen und nickte dann leicht als die Frage nach einem Drink kam. ,,Ja ich denke … ein Whiskey vielleicht!“ erklärte er dann aber und lächelte leicht, als der Barkeeper kurz darauf das Glas vor ihm abstellte. Doch dann spürte er wie ihm die Hitze ins Gesicht stieg als der Junge Mann, Nathaniel korrigierte er sich in Gedanken ihn erneut mit Daddy ansprach. Normalerweise passierte ihm so etwas nicht, die wenigen Begegnungen die er gehabt hatte waren meist aus der Not heraus gestanden oder aber über Freunde aber nie so. ,,Ich … also nun …“ er räusperte sich und lockerte etwas ungeschickt seinen Krawattenknoten ,,Es tut mir leid aber ich, ich mache so etwas normalerweise nicht!“ gestand er dann etwas zögerlich und mit roten Wangen.
Beiträge: 52
Themen: 5
Registriert seit: Jun 2023
08.07.2023, 18:28
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.07.2023, 18:29 von Nathaniel.)
it should be raining men
„Alexander..“ Wiederholte er dann und wie er das Wort betonte konnte man meinen, dass der Name des Älteren einfach purer Sex war. „Freut mich dich kennenzulernen, Alexander.“ Er stand jetzt auf und stellte sich lieber neben den Anderen um ihm einfach noch ein Stückchen näher zu sein. Sein Glas stellte er nach einem weiteren Schluck auf der Bar ab und beobachtete dann in sich hineingrinsend die Wirkung, die er auf den Anderen hatte. Wie er etwas stotterte und ungeschickt seine Krawatte lockerte, wirkte er einfach niedlich, man konnte es nicht anders sagen. „Ach, ist das so?“, antwortete er dann mit einem amüsierten Unterton, denn dass der Andere offenbar nicht oft flirtete war kaum zu übersehen. „Kein Problem, ich helfe dir.“ Er stand dicht genug an ihm dran, dass seine Lippen dem fremden Ohr nun problemlos so nahe kommen konnten, dass sie die Haut beim Sprechen sanft streichelten. „Wie wäre es“, flüsterte er also, „wenn du damit beginnst mir deine Hand auf den Arsch zu legen und schon mal ertasten, was diese Nacht dir gehören kann...?“
Er biss kurz und zart ins Ohrläppchen, nur um dann über die Stelle lecken zu können. „Die ganze Nacht... so oft du willst.“
Seine eigene Hand legte sich unterdessen auf den Oberschenkel des Anderen, kraulte dort provokant die Innenseite des selbigen, während die Lippen immer noch am Ohr waren. „Du musst uns nur ein bequemes Bett finden. Meinst du, du bekommst das hin, Daddy?“ Das letzte Wort war gehaucht, kam über die Lippen des Anderen wie eine pure Sünde, während seine blauen Augen ins Gesicht Alexanders blickten. Ob sie zu Alexander nachhause gehen würden oder in einem Hotel abstiegen, war Nathaniel gleichgültig. Immerhin kannte er den Anderen nicht und wusste nicht, ob bei ihm zuhause vielleicht sogar eine Frau darauf wartete, dass ihr Mann heim kam.
Beiträge: 37
Themen: 1
Registriert seit: Jun 2023
Beiträge aller Accounts: 93
Verbundene Accounts
it should be raining men
Sein Mund und Kehle waren Staubtrocken, seine Augen konnten sich kaum von dem jungen Mann lösen der ihm mit einem Mal so dicht stand, das er sein After-Shafe riechen konnte. In seinen ganzen bisherigen Jahren war er noch nie in so eine Situation geraten, gewiss er war hin und wieder ebenfalls auf, für ihn, ansprechende Männer zugegangen. Meist ein wenig Jünger als er selber, aber dieser Junge … sein Aussehen war fast Engelhaft, die Augen groß und unschuldig obwohl seine Worte so viel verlockender waren und deutlich machten das er dies wahrhaftig nicht war. ,,Warum … ich meine …!“ Alexander räusperte sich und blickte für einen Augenblick auf seinen Drink, bevor er einen großen Schluck davon trank. Der Alkohol brannte sanft in seiner Kehle und wärmte seinen Bauch, gab ihm ein wenig mehr Mut auch wenn er sich noch immer unendlich unsicher fühlte. ,,Warum ich … und warum also … möchtest du Geld dafür!?“ die offensichtliche Frage die ihm die ganze Zeit unter den Nägeln brannte. Die Frage die wahrscheinlich der Wahrheit entsprechen würde, denn wahrhaftig glaubte er kaum das so ein schöner und vor allem junger Mann sich freiwillig mit jemanden wie ihn einlassen würde, unabhängig davon das er sicherlich auf sich achtete, aber das Alter sprach eine ganz andere Sprache.
Ein Zittern lief durch seinen Körper als Nathaniels Hand von seinem Knie höher wanderte und seine Lippen seine Ohrmuschel und kurz darauf sein Ohrläppchen mit den Zähnen einfing. Er schloss die Augen und zwang sich, sich auf seine Atmung zu konzentrieren während die Erregung sich heiß und blenden in seinem Unterbauch sammelte. Der Stoff seiner Hose begann bereits etwas zu drücken und er rutschte etwas auf dem Hocker umher um den Druck etwas zu lindern. ,,Ich habe ein Looft!“ stieß er dann aber etwas erstickt hervor und schloss die Finger fester um das Glas mit dem Whiskey um das nervöse Zittern zu unterdrücken. Er sollte das nicht tun und doch … der Gedanke das dieser junge Mann ihn in seiner ganzen herrlichen Pracht reiten würde … er atmete tief durch die Nase ein.
Beiträge: 52
Themen: 5
Registriert seit: Jun 2023
10.07.2023, 20:06
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.07.2023, 20:06 von Nathaniel.)
it should be raining men
Die Frage, ob er Geld dafür haben wollte, war immer schwierig. Denn ja, er wollte Geld. Zeitgleich würde er aber auch nie mit wem ins Bett gehen, mit dem er nicht ins Bett gehen wollte. Beides glaubhaft zu verklickern war oft schwierig. Abey hey: Er wäre nicht er, wenn er keine Antwort darauf parat hätte. „hm... ich bin ein armer Student, also freu ich mich natürlich über Taschengeld. Glaub mir, ich weiß auch, wie man sich das verdient.“ Der letzte Satz war voller Sünde gesäuselt und ließ mehr versprechen. Kurz blickte er zum Barkeeper, der ihrem Gespräch etwas zu folgen schien, so dass Nathaniel sich für die nächsten Worte lieber wieder zum Ohr beugte. „Aber angesprochen hab ich dich, weil ich dich so heiß finde, dass ich am liebsten sofort auf die Knie gehen würde um dir einen zu blasen.“ Die Hand am Oberschenkel des Anderen strich etwas weiter nach oben. „Alles Andere liegt bei dir.“
Ein Loft also. Jackpot. Menschen mit Loft hatten Geld. Da sollte der Andere mal nicht so knauserig sein und einem armen Studenten beim Studium helfen. „Ein ganzes Loft sogar...“, sagte er dann jedoch schmunzelnd, „klingt so, als könnten wir es da nicht nur in einem Bett treiben...“ Vielleicht gab es auch einen Whirlpool oder einen Billardtisch. Letztlich würde er sich aber auch auf der Waschmaschine oder einem Flügel nehmen lassen. Was auch immer dem Älteren genehm war.
Er trank dann den letzten Schluck aus dem Cocktail und legte seine Hand währenddessen frech auf die Erektion Alexanders. Der Blick darauf war durch die Bar und ihn selber verborgen, darauf hatte er geachtet und so knetete er sie mit sanftem Drück über dem Stoff der Hose. „Korrigier mich, wenn ich falsch liege, aber es fühlt sich so an, als wollte da jemand, dass du schnell den Whiskey austrinkst, damit du mir dein Loft zeigen kannst...“ Sein eigenes Glas stellte er nun auf der Bar ab, drehte dann mit dieser Hand Alexanders Gesicht zu sich und kam seinen Lippen millimeternah. „...es sei denn, du willst wirklich hier schon eine erste Runde...“ Nun, eher nicht direkt an der Bar, so obszön wirkte der Ältere nicht. Aber dafür gab es ja Toilettenkabinen. Seine Lippen legten sich auf die des Anderen, luden ihn zu einem Kuss ein, während seine Hand weiter seinen Penis massierte. Okay: Eigentlich würde es ihn auch nicht wundern, wenn er einfach in seine Hose kam. Wäre auch irgendwie lustig. Also für ihn zumindest. Das hatte er schon mal erlebt und hatte die Unterhose dann später in den Mund bekommen um die Geräusche zu dämpfen. Gosh, das hatte ihn wirklich scharf gemacht. Aber so schmutzig schätzte er Alex gerade nicht ein. Wobei... stille Wasser sollten ja bekanntlich tief sein, also vielleicht wurde er auch noch überrascht.
Beiträge: 37
Themen: 1
Registriert seit: Jun 2023
Beiträge aller Accounts: 93
Verbundene Accounts
it should be raining men
,,Aber angesprochen hab ich dich, weil ich dich so heiß finde, dass ich am liebsten sofort auf die Knie gehen würde um dir einen zu blasen.“ die Lippen die an seinem Ohren lagen, die leise gesprochenen Worte und die Hand die deutlich über den Stoff seiner Anzughose strich. Sein Gehirn schien sich von jeglichem Verstand verabschiedet zu haben und doch versuchte er einen klaren Gedanken zu fassen und sich auf etwas anderes zu konzentrieren als diesen verlockenden, jungen Mann der ihm so deutliche Avancen machte. Es schien ihm noch immer unwirklich das gerade er seine Aufmerksamkeit gefesselt hatte und es schien ihm noch immer das dies einfach nicht zu passen schien und doch … es war schon so lange her das ihm jemand so berührt hatte, ihm so nahe gekommen war und es lies sein Herz in seiner Brust rasen.
,,Das … dass glaube ich kaum also nicht das …“ er brach ab, er würde nichts bringen diesen Satz zu beenden, nicht in diesem Augenblick zu mindestens. Er zwang sich die Augen zu schließen und tief einzuatmen, bevor er sie wieder öffnete und den Jungen Mann anblickte der ihn mit einem solchen Ausdruck im Gesicht anblickte, der nicht anders als hungrig zu betiteln war. Es würde als auf so etwas wie Geld hinauslaufen, vielleicht sogar auf etwas anderes und doch würde er es vielleicht tun. Nur dieses Mal! dachte er und nahm noch einen Schluck von dem Whiskey um seine flatternden Nerven zu beruhigen. ,,Ich … also ..“ begann Alexander, brach dann aber erneut ab als Nathaniel mit einem Mal viel dichter bei ihm stand als noch zuvor und seine Hand direkt zwischen die Beine des Älteren rutschte. Das Zischen das ihm entkam war in seinen Ohren viel zu laut und doch schien es kein anderer vernommen zu haben, außer der Junge Mann der sichtlich zufrieden aussah. Seine Augen schlossen sich als er den massierenden Druck der sichtlich geschickten Finger für einen Augenblick genoss, dann aber nach dem Handgelenk des Jüngeren griff ,,Hör … hör auf … bitte!“ murmelte er leise und sah ihn mit einem flehenden Ausdruck in den Augen an ,,Nicht hier … okay?“ nicht in einem Öffentlichen Raum auch wenn es dich dabei um eine Pride Bar handelte.
Ein Zittern durchlief seinen Körper als Nathaniel ihm diese kleinen Worte zuflüsterte und ihn dann küsste. Er küsste ihn einfach und er küsste so als ob sie sich schon viel länger kennen würden als nur wenige Minuten und doch konnte Alexander nicht anders als den Kuss zu erwidern. Seine Hand hob sich und er umfing das Kinn des Jüngeren um den Kuss tiefer werden zu lassen, mehr als unanständig und fast schon schlampig gewiss und doch ließ er sich für diesen, kleinen Augenblick einfach mitreißen. Das Stöhnen das ihm aus der Kehle rutschte verklang im Mund des Jüngeren, bevor er sich von ihm löste und tief Luft holte. ,,Ein Taxi … ich ruf ein Taxi!“ entschied er und rutschte dann vom Hocker, er griff nach der Hand des Jüngeren und fummelte gleichzeitig ein paar Geldscheine aus seinem Portmonee, bevor er nach seinem Handy griff und auf Kurzwahl eines der Taxiunternehmen anrief das er regelmäßig nutze.
Beiträge: 52
Themen: 5
Registriert seit: Jun 2023
it should be raining men
„Sehen diese Augen aus, als könnten sie lügen?“, fragte Nathaniel dann und blickte den Älteren aus großen blauen Augen heraus an. Und hatte doch wirklich nicht gelogen: Er würde wirklich gerne jetzt sofort auf die Knie gehen und ein Grund dafür war auf jeden Fall, dass er Alexander wirklich scharf fand. Der Andere, dass er einfach auf Zuschauer stand.
Alex allerdings ganz offenbar nicht und als dieser ihm sagte, dass es ihm hier zu öffentlich war, nahm Nathaniel sofort die Hand von seinem Schritt und strich stattdessen durch das Haar des Anderen. „Okay. Ich bin jetzt ganz artig, Daddy. Wenn du das möchtest...“ Ein freches Grinsen begleitete die Worte und dass er wirklich <i>artig</i> war, war wohl kaum vorstellbar. Aber ganz gleich, wie sehr er selber Alex wollte und wie wenig es ihn persönlich störte, wenn ihnen alle zusehen konnten, so akzeptierte er doch Grenzen und ein Nein war nun mal ein Nein.
Das Stöhnen in seinem Mund sorgte in seiner eigenen Hose für etwas Platzmangel. Wieso nur hatte er diese enge Jeans angezogen?! Ach richtig, sie betonte seinen Hintern so vorteilhaft. Umso erleichterter war er, als Alexander dann aber wirklich vom Stuhl rutschte, ihre Drinks zahlte und dann ein Taxi rief. Bevor sie allerdings nach draußen traten, hielt Nathaniel ihn noch mal an der Hand zurück. „Möchtest du, dass ich im Taxi weiter brav und anständig bin bis wir in deinem Loft sind?“ Ein aufreizender Augenaufschlag sah ins Gesicht des Älteren, aber Nathaniel war es wichtig das zu klären. Er wusste nicht, ob Alex geoutet war oder wie offen er sich in der Öffentlichkeit zeigte.
Nathaniel mochte eine Schlampe sein und Kinks haben, die anderen Menschen die Schamesröte ins Gesicht steigen ließ, aber er war nicht dumm und wusste, dass bei anderen Männern viel auf dem Spiel stehen konnte. Klar, der Taxifahrer würde ohnehin 1 und 1 zusammenzählen können, wenn zwei Männer vor einer Gay Bar in ein Taxi stiegen, aber trotzdem fragte Nathaniel lieber nach.
Es sollte dann aber zum Glück auch gar nicht lange dauern, da wurden sie wirklich vom Taxi eingesammelt, dass sie zu Alexanders Loft bringen würde.
Beiträge: 37
Themen: 1
Registriert seit: Jun 2023
Beiträge aller Accounts: 93
Verbundene Accounts
it should be raining men
Alexander wusste wirklich nicht ob der Junge, ihm in dieser Nacht nicht noch einen Herzinfarkt bescheren würde. Er hatte gewiss seinen gerechten Anteil an Sexualpartnern gehabt, auch wenn die Zeit dies meistens kaum zu lies aber so jemanden wie Nathaniel … so jemand war ihm noch nie untergekommen. Die kühle Nachtluft tat seinem unruhigen Geist sichtlich gut und er atmete erst einmal tief ein und wieder aus, bevor er den jungen Mann neben sich anblickte. ,,Ich denke ein … ein wenig Zurückhaltung wäre besser!“ erklärte er dann aber mit etwas festerer Stimme als noch zuvor. Er war zwar offiziell geoutet, dies bedeutete aber nicht das er eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses erhalten wollte. Als das Taxi kam, hielt er Nathaniel die Autotür auf und schluckte als sein Blick dabei auf den wohlgeformten und sichtlich festen Hintern des jungen Mannes fiel. Seine Finger zuckten und doch hielt er sich zurück als er sich ebenfalls ins Taxi setzte.
Er nannte dem Fahrer die Nummer und lehnte sich dann zurück, während sich Schweigen im Inneren des Taxis ausbreitete nur unterbrochen durch das leise Dudeln des Radios.
Alexander fummelte den Schlüssel für die Tür seines Loofts aus der Hosentasche, bevor er bereits spürt wie Nathaniel sich von hinten an ihn drängte. Er schloss die Augen, bezwang seine aufgeregt zitternden Hände und schloss die Tür auf. Er wusste das es in Gewisser Weise riskant war einen vollkommen Fremden mit in seine Wohnung, sein Zuhause zu nehmen aber auf der anderen Seite hatte er kaum Wertvolle Dinge dort die potenziell zum stehlen anregten. ,,Möchtest du … möchtest du etwas trinken?“ erkundigte sich Alexander als die Tür hinter ihnen beiden ins Schloss fiel und die Lichter im Flur aufflammten. Er versuchte seine noch immer flatternden Nerven zu beruhigen denn immerhin war er auf das Angebot des jungen Mannes eingegangen ihn für eine Nacht hier her mitzunehmen, hatte dem damit verbundenen Sex zugestimmt. Trotz alledem war es nichts was er jeden Tag tat oder gar regelmäßig, den letzten One-Night-Stand den er mit hier her gebracht hatte war schon einige Jahre her.
|