03.07.2023, 23:45
Ein Ende ist ein Anfang ist ein Ende
,,Ich weiß!“ begann Alexander und blickte Nathaniel ruhig an ,,Aber mir geht es nicht nur darum, natürlich ist es wichtig vor allem für dich … aber ich möchte trotzdem sicherstellen das es dir körperlich gut geht!“ oder viel mehr das er keine Schäden hatten die auf den ersten Blick nicht wirklich sichtbar waren.
Als sie in den offenen Eingangsbereich der Villa traten konnte Alexander deutlich sehen das Nathaniel voller Staunen die Einrichtung betrachtete, die hohen Decken die mit Stuck verziert worden war, die Säulen und Fresken. Für ihn selbst war es durch all die Jahre die er bereits hier lebte nichts neues mehr und doch verstand er das Staunen das den Jungen Mann durchfuhr, doch bei seiner Frage neigte er leicht den Kopf und deutete auf eine der gewundenen Treppen. ,,Nach oben bitte, wenn du den Flur entlang gehst, die dritte Tür auf der rechten Seite das wird dein Zimmer sein. Sollte dir etwas an der Einrichtung nicht gefallen oder aber du etwas haben möchtest was dir Freude bereitet dann musst du es mir nur sagen. Ich war so frei Sachen für dich zu kaufen, aber ich glaube das sie nicht alle passen werden da ich deine Größe nicht kannte!“ er deutete auf die Treppe und folgte dem Jungen Mann dann die Steinernen Stufen hinauf. Die Fenster waren groß und ließen viel Licht hinein, boten Einblicke auf die Umliegende Landschaft die das Anwesen umgab. Immer wieder blitzen kleine blaue Flecken durch die üppige Vegetation, das Meer war fast überall zu sehen.
Als Nathaniel zögerlich vor der geschlossenen, dunklen Tür stehen blieb schloss Alexander für einen Augenblick die Augen. Doch er besann sich und blickte den Jungen Mann ruhig an ,,Du kannst die Tür ruhig öffnen!“ bot er an und nach kurzem zögern kam Nathaniel seinen Worten nach. Das Zimmer war groß und geräumig, bot neben dem Himmelbett, einen begehbaren Kleiderschrank und ein eigenes Badezimmer, inklusive Dusche und Klauenfußwanne. Ein Balkon ging in Richtung Garten hinaus und bot einen wunderschönen Blick auf das dahinter liegende Meer. ,,Ich habe bereits ein paar Bücher für dich hier her bringen lassen, aber wenn du etwas anderes magst wie Malen oder … nun es steht dir alles frei Nathaniel. Ich möchte das dieses Zimmer, dieses Haus … das du es irgendwann als dein Zuhause ansiehst auch wenn die … Umstände unter denen wir uns Kennengelernt haben vielleicht nicht die idealsten sind!“ Er log sich selbst an, das wusste Alexander aber er hatte bereits zu viel Energie und vor allem viel zu viel seines Herzens verloren um einen solchen Verlust erneut durchzustehen.
Ein Klopfen an der geöffneten Tür ließ ihn sich umwenden und den dort stehenden Mann anlächeln. ,,Nathaniel … das ist Doktor Onami, er wird dich untersuchen, dir Blut abnehmen und wir werden vor allem das Halsband und den … Käfig abnehmen. Diese Dinge sind hier nicht relevant, das einzige was du bekommen wirst ist ein Armband. Es funktioniert ähnlich wie nun das Beispiel ist schrecklich aber, wie der Chip in einem Hundehalsband wenn man eine Hundeklappe hat. Der Chip in deinem Armband wird die Türen öffnen zu denen zu Zutritt hast und für die Räume in die du nicht sollst, werden sie zubleiben!“
Alexander verschränkte die Arme hinter dem Rücken und lächelte ihn sanft an ,,Ich lass euch allein, wenn dir etwas unangenehm sein sollte oder aber wenn du etwas nicht möchtest, dann sag es bitte Doktor Onami in Ordnung?“ erkundigte sich der Ältere Mann und zog dann den kleinen Schlüsselbund aus der Innentasche seines Jacketts, er reichte es dem anderen Mann und nickte Nathaniel noch einmal zu, bevor er den Raum verließ. Er brauchte etwas zu trinken und das musste weit stärker sein als Wasser.

