Die Sache mit den hübschen Dingen
Seine Lippen zuckten unter einem kleinen Lächeln, als er das Gewicht verlagerte und seine Beine von der Bettkante schwang als der Jüngere sich neben ihm niederließ. Sein Kopf senkte sich und seine Nase streifte die freiliegende Halsseite des Jüngeren ,,Gern geschehen!“ murmelte er leise und seine Lippen drückten einen kleinen Kuss auf die nackte Haut seiner Schulter. Eine kleine Spur aus hauchfeinen Sommersprossen war dort verstreut und ließ in ihm den Reiß aufkommen sie mit der Zunge zu verfolgen. ,,Ich bin noch vier weitere Tage in der Stadt, wenn du Zeit hast können wir das Morgen erledigen!“ ein Angebot, nichts weiter und würde der Jüngere ablehnen so würde er es dabei belassen, aber gewiss bei seinem nächsten Besuch, einige Hemden mitbringen und nur um sie dem Jüngeren anschließend wieder vom Leib zu reißen.
Jean lächelte träge und doch zurückhaltend während er dem Jüngeren in die Augen blickte, sie waren sich so nah das ihr Atem sich vermischte. ,,Nun … ich bin ein Mann mit vielen Talenten und Interessen!“ dies bedeutete nicht das er wirklich gerne Einkaufen ging, aber er kaufte nun einmal gern schöne Dinge und dafür war es oftmals unverzichtbar persönlich in den Geschäften zu erscheinen.
Nathaniel schmiegte sich sanft an ihn, sein Arm um dessen Schultern verstärkte sich und er zog den Jüngeren näher zu sich als dieser einen kleinen Kuss auf seinen Mundwinkel drückte. Dann aber hob er eine Augenbraue und blickte ihn an. Jean ließ sich langsam zurück gegen das Kopfende sinken und musterte den Jungen der noch immer vollkommen nackt, neben ihm, auf der Kante des Bettes saß. Nathaniel war nicht dumm, er war erschreckend intelligent das hatte Jean bereit nach wenigen Minuten in diesem Strippclub herausgefunden. Warum dieser Junge das tat, anstelle an einem guten College zu studieren? Jeder von ihnen hatte seine Gründe und auch Jean hatte einst seine Gründe gehabt das Leben einzuschlagen was er nun führte.
,,Porzellankätzchen? Wirklich?“ erkundigte er sich mit einem Schnauben und schüttelte leicht den Kopf, während er den Jungen Mann weiter betrachtete. Er wog seine Antworten sorgfältig ab, denn auch wenn er vor hatte ihn nicht zu nah an sich heranzulassen wollte er ihn auch nicht wirklich anlügen. Eine seltsame Überlegung wie er feststellen musste. Sein Leben war gefährlich, er war gefährlich und eigentlich nichts für einen 21 Jährigen jungen Mann der sein ganzes Leben noch vor sich hatte. ,,Ich mag schöne Dinge und ich habe ein gewisses … Interesse an dir gefunden!“ antwortete er dann aber und hob die Hand, seine Finger strichen über den Kiefer des Jungen.

