14.07.2023, 19:24
it should be raining men
Sich im Taxi in Zurückhaltung zu üben, war ihm schwer gefallen, aber tatsächlich hatte er nur ab und zu Alex Fingerspitzen ein wenig berührt. Im Haus angekommen, drängelte er sich etwas gegen Alexanders Rücken, als der seinen Wohnungsschlüssel suchte. Als sie in der Wohnung angekommen waren, blickte er sich nur kurz um, ehe er dem Älteren wieder seine Aufmerksamkeit schenkte und leicht grinste. Er selber musste ja eigentlich nichts trinken, aber Alex wirkte definitiv so, als könnte er das gut gebrauchen. „Gerne“, antwortete er also und folgte dem Anderen zum Kühlschrank, wo er auch eine Flasche Karamellsauce in der Seitentür entdeckte. „Wie wär's, wenn wir dir auch mitnehmen?“, fragte er dann weiterhin hinter dem Anderen stehend und auf die Sauce zeigen. „Uns fallen bestimmt ein paar Sachen damit ein...“ Vielleicht sollten sie Sicherheitshalber ein Handtuch übers Bettlaken legen, wenn Alex heute nicht noch sein Bett beziehen wollte. Klar, er könnte ihn das machen lassen und dabei den Anblick genießen, wie er sich nackt übers Bett beugte um das Laken überall ordentlich reinzustecken. Aber irgendwas verriet ihm, dass Alex dafür zu schüchtern wäre. Selbst wenn ihm die Idee käme, wahrscheinlich würde er sie nicht äußern. Zumindest heute noch nicht.
Erst mal griff Nathaniel dann aber nach Alexanders Jacke um ihm aus selbiger hinauszuhelfen und sie dann zusammen mit seiner eigenen locker über eine Stuhllehne zu legen. Dann legte er eine Hand ans Kinn des Fremden und zog so sein Gesicht etwas zu ihm. „Du kannst dich beruhigen, Alex. Entspann dich. Das wird deine Nacht.“ Sanfter als eben in der Bar küsste er die Lippen des Älteren, während er einen Arm sachte um ihn legte und seinen Bauch kraulte. „Ich will dir jeden Wunsch erfüllen diese Nacht“, flüsterte er dann in den Kuss hinein. „Hast du Wünsche, Daddy?“ Frech biss er leicht in die Unterlippe, ehe er sie dann besonders beim Kuss bedachte. „Du kannst mir alles anvertrauen. Jede kleine, schmutzige Phantasie, die du hast...“ Und tatsächlich redete er gerade auch nur davon. Er war weder an seiner Familiengeschichte, noch an seinen Bankdaten interessiert.

