24.07.2023, 15:52
it should be raining men
Er konnte nicht anders, als warm zu lächeln. Wie niedlich war dieser Mann bitte? Klar, er wirkte absolut unsicher, aber dabei war er einfach so herzlich und knuffelig, dass Nathaniel ihm am liebsten in die Wange kneifen wollte. Und zeitgleich war er sich ziemlich sicher, dass der Ältere es in der Vergangenheit wahrscheinlich nicht immer gut gehabt hatte. Warum sonst war ein Mann in seinem Alter so unsicher? „Was für eine Überraschung. Trifft sich echt gut, dass ich zufällig wirklich gerne Blowjobs gebe... und..“ Er zog den Anderen wieder in einen Kuss. Einen sanften, langsam Kuss. Einen, von dem man gefühlt ewig zehren konnte. Seine Hand legte sich dabei auf den Bauch des Anderen, streichelte über den dünnen Stoff des Hemdes, ehe er doch lieber dazu überging die ersten Knöpfe zu öffnen. Als sie sich irgendwann gelöst hatten, aus purem Luftmangel heraus, sah er in die Augen des Älteren, beobachtete, wie diese sich langsam öffneten. „...ich küsse gerne. Ich würde dich am liebsten den ganzen Abend lang küssen...“ Blöd nur, dass man nicht knutschen und Blowjobs geben zugleich konnte. Dafür bräuchten sie noch einen Dritten. Mist. Hätte er mal vorher gefragt, hätten sie das noch organisieren können. Wobei... das wäre wahrscheinlich der Tod des Anderen gewesen, vielleicht sollten sie also wirklich eine Nummer kleiner anfangen.
Dann schmunzelte er etwas, öffnete einen weiteren Knopf des Hemdes. „Ich nenne dich Daddy, weil ich total scharf auch dich bin. Und weil du älter bist als ich und weil ich heute ein braver Junge für dich sein möchte..“ Er küsste sich etwas am Hals hinab, wirkte dabei wahrscheinlich alles andere als brav. „Möchtest du nicht, dass ich dich Daddy nenne...?“ Er schob das halb geöffnete Hemd etwas auseinander, küsste sein Schlüsselbein, sog etwas Haut an. Er achtete dabei, dass es eine Stelle war, die man im Alltag nicht in der Öffentlichkeit sehen würde. Als er die Haut wieder entließ, leckte und küsste er die Stelle federleicht, kam dann wieder etwas zu ihm hoch. „Du bist mir in der Bar gleich aufgefallen...“ Das war ja noch nicht mal gelogen. Und er wollte, dass Alex sich heute besonders fühlte, einfach weil er das für ihn auch war. Zumindest in dieser Nacht. Da gab es für ihn nur Alexander und er wollte diese Nacht für ihn unvergesslich machen.

