Ein Ende ist ein Anfang ist ein Ende
#11


Ein Ende ist ein Anfang ist ein Ende
   Nathaniel   Alexander
am 01.03.2023


Sogar in seinem verängstigten Zustand realisierte er, dass das Haus und die Umgebung wunderschön waren. Die Villa mochte sein Gefängnis sein, aber sie war ein schönes. Im Zimmer angekommen, lauschte er den Worten des Älteren. Nahm stillschweigend wahr, wie der Arzt vorgestellt wurde und wie Alexander dann das Zimmer verließ und ihn mit dem Arzt alleine ließ. „Zieh dich aus, Junge, und setz dich hin. Ich werde dir nicht weh tun.“ Die Stimme des älteren Herrn war warm, etwas Mitleid schwamm darin mit und fast hatte Nathaniel das Gefühl ihn irgendwie trösten zu müssen. Ein leichtes Lächeln schlich sich in sein Gesicht. „In Ordnung.“ Er fiel ihm leichter, mit dem Arzt zu reden. Schnell hatte er sich seiner Klamotten entledigt und einem gepolsterten Hocker vor einem Sessel Platz genommen. Die weiteren Prozeduren nahm er eher stoisch hin, versuchte sich nicht anmerken zu lassen, wie unangenehm es ihm war. Er war nicht gerne nackt. Nachdem ihm Halsband, Käfig und Blut abgenommen worden waren und nach andere Untersuchungen erfolgt waren, legte der Arzt kurz eine Hand auf seine Schulter. „Dir geht es körperlich gut. Du solltest etwas zu legen, aber nichts, was man mit etwas Zeit nicht hinbekommt. Ich bespreche das noch mit Alex. Du kannst dich in der Zwischenzeit anziehen.“ Damit verließ der Arzt das Zimmer um Alexander aufzusuchen und ihm das Ergebnis der Untersuchen mitzuteilen, aber auch um ihm von den blassen Narben (vor allem, aber nicht nur) auf dem Rücken des Jungen zu berichten. Narben, die offensichtlich älter waren als nur wenige Monate, auf die er das halbe Kind aber nicht angesprochen hatte.

Nathaniel unterdessen zog sich in seinem Zimmer frische Kleidung an. Sie saß etwas zu locker, aber das mochte er eigentlich. Sicher: Perfekt passende Kleidung würde besser aussehen, aber er mochte es, quasi in dem Stoff des Sweatshirts versinken und verschwinden zu können. Er warf einen Blick auf das lederne Armband und dann auf die Tür. Sollte er raus gehen? Oder sollte er sich nicht doch lieber einfach hinlegen? Er war auf der einen Seite müde, auf der Anderen aber viel zu aufgeregt um jetzt schlafen zu können. Außerdem rechnete er die ganze Zeit damit, dass die Tür aufsprang und das nette Gebaren Alexanders doch nur eine Masche gewesen war. Ein Trick um ihn ohne große Dramen ins Haus zu bekommen. Er seufzte und legte eine Hand auf seinen Bauch. Hunger. Er hatte Hunger. Er könnte die Küche suchen.

Tatsächlich verließ er dann unsicher das Zimmer und brauchte letztlich bestimmt 15 Minuten um wirklich die Küche zu finden. Nur um dann unsicher in selbigen zu stehen und sich nicht zu trauen auch nur einen Schrank zu öffnen. Mist. Und nun? Wo war eigentlich Alexander? Er blickte zu einem der Wachmänner, der ihm aber keine Beachtung schenkte und setzte sich letztlich auf einen Barhocker an der Kücheninsel und sah sich mit knurrendem Magen den vollen Obstkorb vor sich an.
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#12


Ein Ende ist ein Anfang ist ein Ende
   Nathaniel   Alexander
am 01.03.2023


,,Er kann gut und gerne noch etwa fünf oder sogar zehn Kilo zunehmen, der Muskeltonus ist gesund und auch sonst scheint er einigermaßen gut versorgt worden zu sein. Ich denke das er einige Mineralstoffmängel aufweisen wird aber das ist nichts was nicht mit gutem Essen zu beheben ist. Die Psychischen Schäden sind … ich denke das er Zeit brauchen wird!“ Sota Onami blickte seinen Arbeitgeber an, nachdem er seinen Bericht abgeschlossen hatte. Er hatte schon für seinen Vater gearbeitet und kannte den Jüngeren schon seitdem er ein Junger Mann gewesen war. In diesem Augenblick sah der Mann unendlich müde und wesentlich älter aus als er es eigentlich war, was aufgrund der Situation gewiss nicht verwunderlich war.
Alexander nickte und strich sich mit der Hand über die müden Gesichtszüge, jetzt hier … in seinem Haus, auf seinem Land spürte er wie ihn die Erschöpfung langsam einzuholen begann. Die Tatsache das er es wirklich getan hatte, das was er eigentlich nie hatte tun wollen weil er geglaubt hatte das jemand wie er jemand Außenstehenden Lieben konnte oder viel mehr das dieser ihn lieben konnte.
,,Du kannst gehen Sota … ich werde nach ihm sehen und versuchen ihm zu erklären …“ er brach ab und schüttelte den Kopf, schweigend blickte er durch die großen Fenster die direkt auf das sanft rauschende Meer blickten. Jedes Mitglied seines Haushaltes, jeder seiner Angestellten hatte das Schicksal von Samuel erlebt, sie alle waren Zeuge geworden und es klang noch immer nach.
Der Ältere Mann nickte, deutete eine Verbeugung an und verließ dann das Zimmer. Alexander blieb noch eine Weile in dem Raum das einem Wohnzimmer glich, bevor er es verließ um nachdem Jungen, nach Nathaniel zu sehen.

Das Schlafzimmer war leer, was indirekt nicht verwunderlich war, trotzdem konnte er den kleinen Anflug von Panik nicht unterdrücken. Er verschwand aber schnell als er sich daran erinnerte das er wahrscheinlich Hunger haben würde. Seine Vermutung wurde bestätigt als er ihn in der geräumigen und offenen Küche entdeckte, er wirkte Hilflos und verloren wie er dort saß. Die Kleidung passte ihn recht gut, wenngleich sie locker an seinem schlanken Körper saß. ,,Wie ich sehe hast du dich schon etwas herausgewagt!“ sprach er sanft aus, es schien einem Wunder gleichzukommen wenn man bedachte woraus Alexander ihn geholt hatte. ,,Du hast Hunger nicht war? Ich kann Martha bitten etwas zu machen, hast du auf etwas bestimmtes Hunger?“
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#13


Ein Ende ist ein Anfang ist ein Ende
   Nathaniel   Alexander
am 01.03.2023


Er blinzelte etwas. Der Verwirrung stand ihm wahrscheinlich regelrecht ins Gesicht geschrieben. „Ich... also ich kann selber was machen. Wenn ich darf. Oder wir haben Obst...“ Er war es nicht gewohnt, dass irgendjemand extra für ihn etwas herrichtete. Es hatte bisher keinen Menschen gegeben, dem er genug Wert gewesen wäre und jetzt? Jetzt kam er sich merkwürdig vor bei dem Gedanken, dass ein fremder Mensch ihn bekochen und bewirten sollte, wenn er doch absolut fähig war das selber zu machen. Tatsächlich war kochen eines der wenigen Dinge, die er tatsächlich konnte. Und er war gut mit Pflanzen und Tieren. Tiere hatte er hier noch nicht entdeckt und er war sich ziemlich sicher, dass es einen Gärtner gab. Vielleicht konnte er wenigstens auf seinem Balkon etwas anbauen und anpflanzen, um das er sich kümmern konnte. Trotzdem blieb die Frage in seinem Kopf, was seine Aufgaben hier sein würden, wenn alles von anderen Menschen gemacht wurde. Sex. Klar. Dafür waren er und die anderen Jungs heute versteigert worden. So naiv war er nicht. Aber hatte Alex nicht gesagt, zumindest indirekt, dass das nur stattfinden würde, wenn er es auch wollte? Wenn er also nicht wollte (und aktuell wollte er wirklich nicht), was sollte er hier tun? Dekorativ herumstehen und atmen? Aber wie sollte er das in Erfahrung bringen, ohne irgendetwas falsch zu formulieren und undankbar zu klingen?

„Wer lebt hier...? Außer dir und mir..?“, fragte er dann um wenigstens einen etwas besseren Einblick in das Leben zu erhalten, das vor ihm lag. Der Arzt offenbar nicht, denn Alex hatte gesagt, dass er ihn kommen lassen hatte. Lebte hier irgendjemand oder kamen alle Leute morgens her und gingen nach getaner Arbeit wieder? Das alles war gerade einfach surreal und hatte einfach nichts mit dem Leben auf der Farm zu tun, auf der er groß geworden war und wo er immer irgendwas gefunden hatte, was es zu tun gab.
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#14


Ein Ende ist ein Anfang ist ein Ende
   Nathaniel   Alexander
am 01.03.2023


Der Versuch nützlich zu sein … es war nur natürlich und doch wollte Alexander es nicht. Nathaniel wäre kein Diener, er wäre kein Angestellter oder gar Leibeigener er wäre etwas viel viel wertvolleres wenn … wenn er dies irgendwann vielleicht zulassen würde. ,,Nein!“ sagte Alexander entscheiden ,,Du brauchst nicht kochen Nathaniel und ich denke das du in den vergangenen Wochen kaum etwas vernünftiges gegessen hast. Ich lasse Martha rufen!“ erklärte er ruhig und lächelte den jungen Mann sanft an, als er sein Handy aus der Innentasche seines Jacketts nahm. Das Telefonat war kurz und die erfreute Stimme der Mexikanerin ließ in seiner Brust etwas warmes aufflammen. Ihm selbst war die Entscheidung schwer gefallen dies hier zu tun, sich einen Menschen zu kaufen damit er ihm Gesellschaft leistete, damit er ihn vielleicht sogar lieben könnte. Zu welch einer Armseeligen Kreatur war er doch geworden? Auf Alexanders Frage hin lächelte er leicht ,,Nun ich und du wie unschwer zu erkennen ist und dann noch Martha und einige der Sicherheitskräfte. Thomas und Mikel die du heute schon kennengelernt hast zum Beispiel, aber sie haben eigene Zimmer in einem anderen Teil des Hauses und du wirst ihnen eigentlich kaum begegnen oder sie bemerken, außer es wäre erforderlich!“ erklärte er ruhig und deutete dann aber mit dem Kopf auf eine der offenen Türrahmen. ,,Wollen wir uns draußen hinsetzten, das Wetter ist schön und Martha wird ein wenig Zeit brauchen um dein Essen fertig zu stellen, etwas anderes als Sandwiches!“

Die Terrasse die sich hinter der Küche erstreckte, mit ihren geschwungenen Stufen die nach unten in den weitläufigen Garten führten war ein angenehmes Plätzchen. Vom Meer her wehte ein angenehmes Lüftchen und Trug den Duft von Salzwasser und Tang mit sich. Alexander wartete bis sich Nathaniel auf einen der gepolsterten Stühle gesetzt hatte, bevor er mit etwas Abstand neben ihm Platz nahm. ,,Wir ist es wichtig Nathaniel das ich deinen Aufenthalt hier so angenehm wie nur irgendwie möglich gestalte. Ich möchte das du weist das dir niemand hier weh tun wird, niemand wird etwas gegen deinen Willen tun und es ist wichtig das du wieder lernst Dinge zu sagen die du möchtest oder nun einmal auch nicht verstehst du das?“
Wie konnte man einem Siebzehnjährigen am besten erklären das man in seinem gesamten Leben eigentlich nur allein gewesen war und als man dann endlich die Liebe gefunden hatte, wurde sie einem auf so bestialisch und Gewaltsame Art und Weise entrissen das man nie wieder glaubte sie zu finden? Nicht nur Theoretisch exzisierte der Junge nicht mehr sondern auch praktisch, er war vom Angesicht der Weltkarte gewischt worden und nur dies schien die einzige Möglichkeit zu sein ihn für Alexander wichtig werden zu lassen, die Möglichkeit darzustellen etwas mit ihm zu beginnen das vielleicht einem Leben gleichen würde.
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#15


Ein Ende ist ein Anfang ist ein Ende
   Nathaniel   Alexander
am 01.03.2023


Okay. Kochen durfte er nicht. Das war ernüchternd, aber Nathaniel lächelte das Gefühl weg, wie man es ihm beigebracht hatte. Er würde schon irgendwas finden, wie er sich beschäftigen konnte. Oder er würde einfach verrückt werden vor lauter Langeweile. Er war sich nämlich ziemlich sicher, dass das sein vorherrschendes Gefühl sein würde, wenn seine Angst sich erst mal gelegt hatte.
„Sicher“, erklärte er dann also, als hätte es wirklich eine Wahl gegeben und ging mit Alexander nach draußen um sich dort hinzusetzen und den Blick schweifen zu lassen. Der Ausblick war wirklich wunderschön und seine Augen folgten kurz einem Vogel der über das Meer glitt. Zumindest, bis Alex ihn ansprach und er einen imaginären Punkt irgendwo in der Ferne fixierte. Die Worte hallten in seinem Kopf nach und er... verstand sie und verstand sie auch nicht. Sie klangen vielleicht nett und wohlwollend, aber sie passten nicht zu dieser Situation. Passten nicht dazu, dass Alex ihn <i>gekauft</i> hatte. Vielleicht hatte er jetzt nicht vor ihm weh zu tun oder Dinge gegen seinen Willen zu tun, aber wie würde es aussehen, wenn er erst mal die Geduld mit ihm verlor oder er irgendwas falsch machte und der Ältere sich dann daran erinnerte, dass er jedes Recht gekauft hatte mit ihm zu machen, was er wollte? Wie lang würde es dann dauern, bis dieses degradierende Halsband wieder an ihm wäre? Er war gerade zu realistisch um wirklich zu glauben, was Alex sagte.

„Was sind meine Regeln?“, fragte er dann also gerade heraus, denn offenbar gab es welche. Das Armband diktierte ihm, welche Bereiche er betreten durfte und welche nicht. Kochen war auch nicht erlaubt. Er konnte sich kaum vorstellen, dass das alles war. „Ich mein... du hast mich doch nicht.. für Nichts hergeholt...? Was... soll ich hier machen? Was sind meine Aufgaben?“ Das waren deutlich mehr Worte, als er den Rest des Tages gehört hatte und noch immer war er unsicher und ängstlich, aber er wollte Klarheit haben. Fast wäre es ihm lieber, Alex hätte ihn wirklich einfach in dem schnieken Himmelbett genommen. Dann wüsste er wenigstens, woran er war und worauf er sich die nächsten Jahre einstellen konnte.
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#16


Ein Ende ist ein Anfang ist ein Ende
   Nathaniel   Alexander
am 01.03.2023


„Ich mein... du hast mich doch nicht.. für Nichts hergeholt...? Was... soll ich hier machen? Was sind meine Aufgaben?“ Alexander blickte den Jungen Mann an der mit zitternder Stimme auf dem gepolsterten Stuhl saß und unruhig auf seine Hände blickte. ,,Ich …“ begann er und fuhr sich dann mit der Hand über das Gesicht, mit einem Seufzen erhob er sich von seinem Platz und entfernte sich einige Schritte, seine Hände verschränkten sich hinter seinem Rücken während er auf das Meer hinaus blickte. Er schloss die Augen, atmete tief ein und wieder aus, bevor er sich dem Jungen zuwandte, er blickte ihn ruhig und mit fast schon kühlen Gesichtszügen an. Keine Emotionen, nicht in diesem Augenblick sonst würde sein ganzes Konstrukt zusammenbrechen.
,,Ich kann Menschen nicht auf dem herkömmlichen Weg kennenlernen. Ich kann nicht einfach in ein Café gehen und einen Jungen Mann den ich ansprechend finde ansprechen, ihn auf einen Drink einladen oder ein Essen und dann Handynummern austauschen. Ich verdiene mein Geld mit Zweideutigen Geschäften die mir eine gewisse Berühmtheit in meinen Kreisen eingeräumt haben und dies ist nicht immer nur zum positiven. Wenn es nach mir geht Nathaniel möchte ich das du irgendwann mein Partner wirst oder aber zu mindestens mein Liebhaber. Deine Aufgabe ist zu sein wenn du so willst, das Haus steht dir zur freien Verfügung ebenso das umliegende Gelände, es gibt genügend Aktivitäten die du hier unternehmen kannst die dich unterhalten. Ich sehe dich nicht als ein Objekt oder ein Ding … ich sehe dich als Person und als Mensch, es tut mir leid wie wir uns kennengelernt haben und wie die Umstände waren aber ich möchte das du weist das ich dies gerne ungeschehen machen möchte. Ich weiß nicht wie dein Leben vor all dem hier war, aber ich denke das es nicht sonderlich gut zu dir war. Ich kann dir ein besseres bieten, ein freieres in gewissen Rahmenbedingungen und ich hoffe das du es annehmen kannst!“ es war die Wahrheit, wenn nicht alles davon aber ein Stückweit die anderen Dinge, die anderen waren in diesem Augenblick Nebensächlich.
,,Ich werde dich weder vergewaltigen, schlagen oder dich drangsalieren. Ich werde dich zu keinen Dingen Zwingen die du nicht auch irgendwann vielleicht wollen würdest. Ich möchte einzig und allein deine Gesellschaft wenn dies in Ordnung wäre und selbst wenn nicht dann … dann sieh es als eine Möglichkeit für einen Neubeginn mit unbegrenzten Mitteln!“
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#17


Ein Ende ist ein Anfang ist ein Ende
   Nathaniel   Alexander
am 01.03.2023


Als der Blick des Älteren so kühl wurde, entsprach er viel eher dem, was Nathaniel hier erwartet hatte. Und irgendwie auch mehr dem, was er kannte. Er hörte ihm zu und verstand zumindest etwas besser, wie sie hier zusammen gelandet waren. „Okay“, gab er also zu verstehen und seufzte dann, ehe er wieder aufs Meer blickte. Gesellschaft leisten. Das würde er wohl hinbekommen, auch wenn das in seinen Augen gerade tatsächlich sehr nah dran war, einfach dekoratives Beiwerk zu sein. Aber vielleicht gab es hier wirklich irgendwelche Dinge, mit denen er sich beschäftigen konnte. Es fiel ihm nur schwer da an etwas zu denken, wenn sein gesamtes Leben bisher aus Arbeit bestanden hatte und genau das hier flach fiel. Natürlich war er erleichtert, dass er nicht mehr der Sklave seiner Eltern war und auch, dass Alex ihn nicht als solchen ansehen wollte, aber... trotzdem: Er brauchte etwas zu tun, sonst würde er eingehen. „Kann ich... auf meinem Balkon was anpflanzen, bitte?“, fragte er also vorsichtig und hoffte, dass er nicht wieder eine Abfuhr erhielt.

Erneut blickte er zum Wasser. „Gibt es einen Weg runter..? Eine Treppe..? Kann man irgendwie ans Wasser?“ Er konnte zwar nicht schwimmen, weil es ihm nie jemand beigebracht hatte, aber er wollte trotzdem gerne ins Wasser gehen. Er war noch nie im Meer gewesen. Dass er begann so früh seine Möglichkeiten auszulotsen, es glich wohl einem Wunder. Aber Alex hatte es hinbekommen, dass Nathaniel zumindest für den Moment sicher genug fühlte. Er traute dem Älteren noch nicht langfristig, konnte sich immer noch nicht vorstellen, dass er ewig Geduld mit ihm haben würde. Aber für den Moment glaubte er ihm, dass er gerade keine Gefahr für ihn darstellte.
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#18


Ein Ende ist ein Anfang ist ein Ende
   Nathaniel   Alexander
am 01.03.2023


Selbstschutz oder zu mindestens ein Teil davon. Die ganze Wahrheit, irgendwann würde er es dem Jungen sagen müssen aber in diesem Augenblick? Nein. Die Informationen die er bis jetzt geteilt hatte würden reichen, fürs erste zu mindestens. Bei seiner kleinen Bitte nickte Alexander ,,Du kannst Martha bitten die das benötigte zu geben, wir haben auch einen kleinen Garten Martha pflanzt dort Kräuter an ich denke sie wird sich darüber freuen wenn ihr jemand zur Hand gehen wird!“ Martha, die nur wenig Älter als Alexander selbst war, Verwitwet und in Samuel einen nie gehabten Sohn gesehen hatte. Sie hatte Alexanders Entscheidung verstanden, wenngleich sie die Art nicht befürwortet hatte, aber am Ende war sie seine Angestellte wenngleich wie eher ein Freundschaftliches Verhältnis pflegten.
,,Natürlich … die Treppe geht vom Ende des Gartens aus. Ich kann sie dir Zeigen wenn du möchtest aber ich denke das wir erst einmal essen oder viel mehr du und dann ruhst du dich etwas aus wenn du magst? Kommst langsam an und entscheidest wie es für dich hier werden soll?“ ein Vorschlag, eine kleine Hoffnung mehr nicht.
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